Entgeltfortzahlungsbetrug bzw. Krankschreibungsbetrug

Die Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall gehört zu den großen und wichtigen Errungenschaften unseres Arbeits- und Sozialsystems. Sie verhindert, dass eine Krankheit sich negativ auf die ökonomische Situation des Arbeitnehmers auswirkt – Lohn bzw. Gehalt werden bis zu sechs Wochen nach Beginn der Krankschreibung weitergezahlt und der Betroffene kann seine Krankheit auskurieren. Dies ist auch für Sie als Arbeitgeber von Vorteil – steht Ihnen der Beschäftigte anschließend doch wieder mit voller Leistungsfähigkeit zur Verfügung.

Leider ist der Fall nicht selten, dass sich ein Arbeitnehmer die Entgeltfortzahlung für den persönlichen Vorteil zunutze macht und sich krankschreiben lässt, obwohl er nicht krank und somit arbeitsunfähig ist. Liegt ein solches Verhalten vor, spricht man vom Entgeltfortzahlungsbetrug bzw. Lohnfortzahlungsbetrug.

 

Betrug bei der Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall – Kontaktaufnahme!

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Die Gründe für dieses Fehlverhalten sind vielfältig. Ein schlechtes Verhältnis zum Arbeitgeber, zu Kollegen oder zur Arbeitsstelle selbst führen häufig dazu, dass ein Beschäftigter „blaumacht“ und dafür weiter sein Gehalt bezieht. Manchmal ist es jedoch auch der ganz banale Grund, einen Brückentag im Wochenablauf mithilfe einer kurzen Krankschreibung zu einem Kurzurlaub auszubauen. Oder aber es fehlt generell an einer – im wahrsten Sinne des Wortes – gesunden Einstellung zur Arbeit. Insbesondere dieses letzte Motiv ist leider nicht selten und Sie als Vorgesetzter sollten umgehend einschreiten, bevor solch ein Negativvorbild in Ihrem Betrieb um sich greift.

Denn der Entgeltfortzahlungsbetrug wird bei nicht wenigen Menschen als Kavaliersdelikt betrachtet, mit dessen Hilfe zusätzliche Freizeit geschaffen werden kann – oder mit dem Arbeitgeber soll auf diese indirekte Weise eine persönliche Rechnung beglichen werden. Wie der Fall auch aussieht: Sie sollten sofort handeln, wenn Sie den konkreten Verdacht der auf Tatsachen beruht haben, dass einer Ihrer Mitarbeiter einen Entgeltfortzahlungsbetrug begeht. Denn Betrug ist es in jeder Hinsicht und außerdem unfair gegenüber allen motivierten und ehrlichen Kollegen.
Genauso sollten Sie sofort handeln, wenn ein Mitarbeiter anfangs zwar wirklich krank ist, er aber durch sein Verhalten eine Gesundung verzögert. Ein klassisches Beispiel wäre es, wenn der Betreffende trotz einer schweren Erkältung oder eines grippalen Infekts eine Open-Air-Veranstaltung besucht oder seine Wohnung renoviert. Dies entspricht ebenfalls einem Fehlverhalten, dass Sie ahnden können – und sollten.

Entgeltfortzahlungsbetrug  mittels ungerechtfertigter Krankschreibung

Liegt nachweislich eine ungerechtfertigte Krankschreibung vor, können Sie die entsprechenden arbeitsrechtlichen Konsequenzen ergreifen – bis hin zur fristlosen Kündigung. Gerade für kleine Betriebe kann dies notwendig sein, da ein längerfristiger Betrug schnell an die Substanz des Unternehmens gehen kann.
Bei einem konkreten Verdacht der auf Tatsachen beruht tragen Sie als Arbeitgeber die Beweislast. Das bedeutet: Sie müssen sichere und deutliche Belege dafür beibringen, dass der Arbeitnehmer sich ungerechtfertigt hat krankschreiben lassen. Natürlich können Sie ihn zu einer Untersuchung beim MDK (medizinischer Dienst der Krankenkassen) einbestellen. Der MDK bietet jedoch häufig nicht sofort Termine an, sondern erst nach Wochen. Wenn Sie schneller handeln möchten, weil Sie Ihr Unternehmen und die ehrlichen Mitarbeiter schützen wollen, bieten wir Ihnen an Sie bei der Suche nach Beweisen professionell zu unterstützen.
Unsere Detektive verfügen über viel Erfahrung und Know-how auf dem Gebiet des Entgeltfortzahlungsbetruges und wissen, worauf es bei der Beweissuche ankommt. Wir ermitteln sowohl diskret als auch äußerst effektiv und stellen nach Möglichkeit zweifelsfrei fest, ob ein Betrugsfall vorliegt. Da bei juristischen Auseinandersetzungen jeder Beweis und Beleg wirklich gesichert sein muss, dokumentieren unsere Detektive jedes festgestellte Fehlverhalten auf juristisch anerkannte Weise, zum Beispiel mit Bild- oder auch Videomaterial. Ort, Datum, Uhrzeit, Dauer und weitere relevante Aspekte werden dem Beweismaterial hinzugefügt und legen bei einer arbeitsrechtlichen Auseinandersetzung gegebenenfalls einwandfrei offen, dass ein Entgeltfortzahlungsbetrug vorliegt.

Bei Ihren konkreten Verdacht beweise sichern

Zu unserem Leistungsspektrum gehören also alle Maßnahmen, die auf seriöse, legale und professionelle Weise Ihren konkreten Verdacht erhärten – oder gegebenenfalls auch auflösen. Wir überprüfen Krankenstände, nehmen sowohl im Betrieb als auch außerhalb Observierungen vor und ermitteln im Umfeld der betreffenden Person. Sämtliche festgestellten Beweise werden gesammelt und Ihnen in entsprechender Form übergeben, so dass Sie dem Mitarbeiter gegenüber die adäquaten Konsequenzen ergreifen können.
Gehen Sie also auf Nummer sicher und schützen Sie Ihren Betrieb vor allen Folgen, die ein unentdeckter Entgeltfortzahlungsbetrug mit sich bringt – im Interesse aller anderen Kollegen und der Arbeitsatmosphäre in Ihrem Unternehmen.